Sonntag, 31. Juli 2016

Reinfeiern in den Geburtstag

Reinfeiern fängt bekanntlich am Abend vorher an. Ja, und ich habe vor ein paar Tagen entdeckt, dass zu unserem diesjährigen Bardentreffen einer meiner Lieblingssänger kommen sollte: Wolf Maahn.

Und nicht nur war geplant, dass er am Samstag, 30.07.2016 ab 21:30 Uhr ein Konzert auf dem Hauptmarkt geben sollte, er war auch für "Musiker im Dialog" um 18:00 Uhr im Internationalen Haus (im der ehemaligen Kirche des Heiligen Geistspitals) vorgesehen.

Wolf Maahn im Interview bei "Musiker im Dialog"
Der Wetterbericht meldete, dass das Wetter heute noch halten sollte. Und es war wirklich sonnig und warm, keine Regenwolke am Himmel. Ich bin also um 17:20 Uhr losgelaufen und hoffte, einen Platz bei dem Dialog zu ergattern. Und ich hatte Glück. Ich kam um 17:40 Uhr im Internationalen Haus an und sicherte mir einen Platz in der ersten Reihe! Um 18:10 Uhr ging es los: ein Moderator des Bayerische Rundfunks BR2 und Wolf Maahn nahmen auf der Bühne Platz. Eine halbe Stunde lang dauerte das Interview. Es war sehr entspannt und interessant.

Danach ging ich nochmals nach Hause und hätte fast das Konzert verpasst. Ich hatte in Erinnerung, dass es um 22:30 Uhr stattfinden sollte. Aber ich hatte meinen PC an, weil ich das Bild vom Dialog auf Facebook gepostet habe und schaute zum Glück nochmal auf die Seite des Bardentreffens. Und der Schreck war um 21:27 Uhr groß, als ich feststellte, dass Wolf Maahns Konzert um 21:30 Uhr stattfinden sollte.

Wolf Maahn auf dem Bardentreffen in Nürnberg
Ich bin dann sofort los und war um 21:40 Uhr am Hauptmarkt. Zuerst dachte ich, ich würde keinen Platz mehr finden. Aber auf der Treppe gegenüber der Bühne fand ich einen tollen Platz!  Die Stimmung war rießig, die Akustik ebenfalls.

Und ich habe zugehört - bis zum Schluss war ich wie angeklebt auf der Treppe - obwohl ich ja nicht schwindelfrei bin und mich die ganze Zeit am Treppengeländer festgehalten habe - bis 23:05 Uhr.

Wolf Maahn at his best
Langsam ging ich nach Hause. In der Innenstadt war eine Völkerwanderung zu Gange. Ich habe nie so viele Leute in der Innenstadt gesehen, schon gar nicht um diese Uhrzeit! Auf dem Unschlittplatz spielte immer noch die Harfinistin, die ich auf dem Hinweg um 21:30 Uhr bereits gesehen hatte. Ich hielt hier noch ein bisschen an und hörte noch zu.

Zuhause angekommen, warf ich mich in lockere Kleidung, machte einen Piccolo auf - und Punkt 0:00 Uhr läutete auch schon das Telefon und meine Mutter gratulierte mir und wir tranken zusammen einen Geburtstagsschluck - auf dass sich das Wetter im neuen Lebensjahr bessern und ich weniger Migräne haben möge.

Das war das schönste "Reinfeiern" in meinen Geburtstag seit vielen Jahrzehnten.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Weihnachten 2015

Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit!


Was ich mir wünsche?

  • Ich wünsche mir, dass dieses Jahr keine Tiere mehr wahllos verschenkt und dann wieder im Tierheim abgegeben werden. 
  • Und ich wünsche mir, dass das Bewusstsein für das Leid der Tiere, vor allem sog. Nutztiere größer wird. Wie wäre es, mal auf die Weihnachtsgans/den Weihnachtsbraten zu verzichten? 
  • Und ich wünsche mir, dass auch Menschen, die nicht perfekt sind (wie der kleine Bär, dessen Mund verkehrt herum aufgenäht wurde) mehr Akzeptanz und Liebe erfahren 
Das Bild ist aus dem Zeichentrickfilm "Die Geschichte vom Teddy, den niemand wollte". Ich liebe diesen Film sehr und sehe ihn mir jedes Jahr in der Weihnachtszeit an.

Mittwoch, 11. November 2015

"Winterpause"

Nachdem ich in diesem Jahr immerhin 5 Halbmarathon gelaufen bin, wird es jetzt Zeit, mich ein bisschen auszuruhen.

Im Winter habe ich Probleme mit Asthma - vor allem, wenn es draußen kalt und feucht ist. Ich kann natürlich ein Mal in der Woche (Mittwochs 18:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr) zum Glück bei mir in der Firma Indoor laufen. Sollte der Winter so mild werden, wie letztes Jahr, habe ich gute Chancen, im März zum Welt-Down-Syndrom-Marathon-Tag wieder durchstarten. Aber "wos gwies was mer net" wie die Franken so schön sagen.

Evtl. werde ich auch ein Mal die Woche versuchen, auf meinem Ergometer meine Fitness zu halten oder im Fitness-Studio auf das Laufband gehen. aber das weiß ich noch nicht. Im Moment hat es - Mitte November - draußen noch 15°C. Das nutze ich, so lange es geht.

Wenn das Wetter passt, dann versuche ich an den Winterläufen und am Nikolauslauf von www.runningconcepts.de teilzunehmen. Am 6. Januar ist wie immer der Stundenlauf von Roland.

Was geht werde ich versuchen, ansonsten, werde ich einfach den Winter dazu benutzen, zu regenerieren und mich wieder mal meinen kreativen Aktivitäten widmane: Zeichnen, Nähen, Musizieren.

Sonntag, 8. November 2015

Mein fünfter Halbmarathon


Beim 11. TÜV Rheinland IndoorMarathon habe ich dieses Jahr erstmals nicht nur - wie in den 10 vergangenen Jahren - die Teilnehmerorganisation einschließlich Wettkampfbüro mit Startnummernausgabe gemanaget, ich bin anschließend mit der Startnummer 13 auch den Halbmarathon mitgelaufen.

Es war toll, einmal mit den inzwischen bekannten Läufern mitzulaufen. Viele haben mir auf den Rücken geklopft und mich angefeuert. Es war ein sogenanntes "Heimspiel".

Warum ich doch so lange gebraucht habe? Na ja, die Stufen bin ich langsam hochgegangen - und ich habe zwei Pausen gemacht, um kurz mit der Rhythmusband Ritmo Candela mitzuspielen, schließlich mache ich das schon seit vielen Jahren und wollte dieses Jahr natürlich auch dabei sein.

Es war ein toller Tag und ich bin stolz auf mich, weil ich trotz des Stresses der vergangenen Tage, Migräne am Abend zuvor und der Startnummernausgabe 3 Stunden lang vor der dem Lauf den Halbmarathon geschafft habe!

Mein Laufbericht




Samstag, 3. Oktober 2015

Mein vierter Halbmarathon

Nachdem ich die ganze Woche Probleme hatte mit einem dicken Knöchel (unbekannte Ursache) war ich nicht sicher, ob ich würde laufen können. Ich beschloss dann, zumindestens an der Startlinie zu stehen und getreu meinem Motto "Loslaufen" die Startline zu überqueren.

Ich hatte einen tollen Mitläufer, der ein Tempo lief, das mir gut gefiel, ungefähr so schnell wie ich, wenn ich schneller laufe. Es stellt sich heraus, dass er schon öfter beim TÜV Rheinland IndoorMarathon mitgelaufen ist (ich bin dort im Organisationsteam) - er war mir irgendwie gleich bekannt vorgekommen, als Erwin ihn mir vor dem Start vorgestellt hatte.

Ich hatte vorher überlegt, bei Kilometer 10, also in der Start-/Zielzone am Opernhaus evtl. aufzuhören und dann nach Hause zu laufen, aber meinem Knöchel ging es immer besser. Irgendwann war ich sogar ganz schmerzfrei (auch später zuhause war der Knöchel nicht dicker und ich hatte keine Schmerzen mehr).

Ab Kilometer 17 wurde ich dann langsamer, aber mein Mitläufer Günther Kiefhaber motivierte mich und baute mich auf, so dass ich am Ende den Halbmarathon unter 2:30 schaffte. Die Zeit war nur 20 Sekunden langsamer als vor zwei Wochen in Pleinfeld beim HM beim Seenlandmarathon. Vielen Dank Günther!

Hier mein Laufbericht

Sonntag, 20. September 2015

Mein dritter Halbmarathon am 20.09.2015

Heute Halbmarathon beim Seenlandmarathon in Pleinfeld. Das Wetter war durchwachsen, 16°C und ab und zu Migränewolken und kalter Wind. Aber ich war passend gekleidet, ich hatte ein Hoodie an, wo ich die Ärmel runter oder raufziehen konnte, je nach Bedarf. Die Steigungen waren auch nicht von schlechten Eltern, insgesamt 313 Höhenmeter aufwärts und natürlich dann auch wieder abwärts. Alle 4 Kilometer eine Versorgungsstation und ich war dieses Mal nicht allein, vor mir konnte ich viele Läufer sehen und auch hinter mir, ich habe immer mal jemanden überholt - und mich überholen lassen, ab Kilometer 17 wurde ich langsamer, aber das macht nichts, der Durchschnitt ist toll und die 2:30 sind auch geknackt.
Hier gibts mehr Infos.     -    Hier geht's zum Laufbericht.

Sonntag, 23. August 2015

Mein zweiter Halbmarathon am 23.08.2015

Nachdem ich gestern Migräne hatte, wusste ich nicht, ob ich heute den "Nürnberger Halbmarathon", zu dem ich mich im Juni angemeldet hatte, laufen könnte. Aber heute Früh ging es mir nicht so schlecht.

Um 7:00 Uhr die Startunterlagen abgeholt (weil ich zwischendurch auf den 10er umgemeldet hatte musste ich wieder ummelden) - und die Startnummer 777 bekommen!

Und dann ging's um 9:00 Uhr mit erst Mal nur 16°C  in den Nürnberger Reichswald mit zwei gewaltigen Steigungen und auch zwischendurch immer wieder kleinere Anstiege. Mittlerweile stieg das Thermometer auch an, die Sonne schien durch die Bäume, es war sehr angenehm.

Es war ziemlich anstrengend und nachdem ich kurz nach dem Lauf Kopfschmerzen bekam und Nachmittags Migräne wegen eines erneuten Wetterumschwungs hatte, habe ich den Verdacht, dass das bereits während des Laufs Einfluss auf meinen Lauf hatte, der irgendwie nicht ganz so locker war.

Aber die Zeit ist trotzdem ziemlich gut, ich war auch nicht Letzte (drei Läufer kamen noch nach mir ins Ziel). Ich bin froh, dass es ein Migräneloch gab und ich den Lauf trotzdem genießen konnte.

Mehr Infos gibt es hier.
Den Laufbericht findet ihr hier.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Tage wie diese....

Heute war wieder einer der schlimmen Migränetage. An Tagen wie diesen ist mein Leben anders - ganz anders, als an "normalen Tagen". Die Bedeutung von Dingen und auch Gefühlen verschiebt sich. Eine große Angst überdeckt auch den Rest von Lebensfreude.

Ich leide an Basilarismigräne, eine selternere Migräneform, dessen Zentrum das Zentralnervensystem ist. Diverse Symptome sind einem Schlaganfall auch sehr ähnlich. Mancher Migränepatient mit einem Basilarismigräneanfall ist schon mit Verdacht auf Schlaganfall in die Klinik eingewiesen worden. Bekannt ist auch, dass Menschen mit Basilarismigräne durchaus auch bei einem Anfall einen Schlaganfall erleiden können.

Ein Migräneanfall ist nicht wie der andere. Manche Anfälle sind sich von den Symptomen ähnlich, aber es gibt auch Anfälle, die ich so noch nie erlebt habe. Und so ein Anfall macht große Angst. Die Realität verschiebt sich teilweise und was gestern noch wichtig war ist heute unwichtig, was gestern noch normal war, ist heute ein großes Problem.

Meine Migränetrigger sind Wetterumschwünge. Von schlechtem Wetter nach schönem habe ich meist starken Drehschwindel, umgekehrt mehr Schwankschwindel mit diversen zusätzlichen körperlichen und seelischen Symptomen, die niemand einer Migräne zuordnen würde.

Wie zum Beispiel der Anfall von heute Morgen. Ich wachte mit großem Unruhegefühl auf, mein Körper kribbelte, wie wenn viel zu viel Adrenalin ausgeschüttet würde, ich hatte starkes Herzrasen und das Herz pochte wie ein Hammer von innen an die Rippen. Alles drehte sich. Dann kamen die Magen-/Darmkrämpfe und der Durchfal und die Unterzuckerung. Den ganzen Tag hatte ich ein Unwirklichkeitsgefühl, ganz so, als sei ich in Trance. Ich lag heute nur auf dem Sofa und versuchte mich nicht zu bewegen, so blieb die Welt einigermaßen im Gleichgewicht. Die Kopfschmerzen waren einigermaßen erträglich. Erst als das Wetter sich besserte, ging es mir langsam besser.

Tage wie diese sind verlorene Tage - ca. 1/8 meines Lebens ist Qual und Angst und Schmerz und verloren. Und leider stehen die meisten restlichen Tage meines Lebens im Schatten dieser verlorenen. Tage.

Freitag, 24. Juli 2015

Zahnschmerzen!

Mein Zahnmartyrium:
20.07.2015: seit Anfang der KW 30 habe ich Zahnschmerzen, rechts oben, wo ich eigentlich nur Brücken und Kronen habe. Aber eigentlich weiß ich gar nicht genau, wann das angefangen hat, ich glaube, ich hatte die Woche vorher schon ganz leichtes Ziehen im rechten Oberkiefer.

21.07.2015, Dienstag: ein Drücken in einem Zwischenraum. Ich dachte, ich hätte mir was reingebissen und bin vorsichtig mit der Zahnseide reingegangen, sofort hat es geblutet. Irgendwie tat mir dann die ganze rechte obere Seite immer mehr weh.
Da ich am Freitag den 24.07.2015 (meinem ersten Urlaubstag) eh einen Zahnarzttermin gehabt hätte, nahm ich ein paar Schmerztabletten und hoffe das Beste.

23.07.2015, Donnerstag: früh meinen ersten Schluck Kaffee getrunken, es fuhr ein scharfer Schmerz rechts oben rein. Das war in der Arbeit. Ich hatte außerdem heftige Migräne, so dass ich frühzeitig nach Hause gehen musste.
Ich legte mich zuhause hin, aber die Zahnschmerzen wurden immer heftiger, vor allem der Schmerz, wenn ich etwas Warmes trank, auf kalt habe ich nicht reagiert. Ich quälte mich dann mit meiner Migräne zum Zahnarzt. Eine Diagnose konnte nicht wirklich gemacht werden, auch nicht welcher Zahn das alles auslöste. Es wurde eine "Tasche" gereinigt, die entzündetes Material enthielt. Und am nächsten Tag hatte ich ja auch noch einen Termin, wo man dann gucken wollte, ob diese Entzündung die Ursache gewesen war.
Nachdem die Spritze abgeklungen war, war Abends erst alles gut, danach bemerkte ich starke Schmerzen, wenn ich einen bestimmten Zahn nur berührte. Mit Schmerztabletten habe ich den Abend rum bekommen. Ich hoffe, morgen wird die Ursache gefunden!

24.07.2015, Freitag: heute früh bekam ich einen Anruf aus der Zahnarztpraxis, dass ich nicht kommen solle, weil es kein Wasser gäbe und man bot mir einen Termin gleich am Samstag früh um 9:00 Uhr an (meine Zahnarztpraxis ist eine Zahnklinik, wo man auch Samstags Termine bekommt). Den Freitag habe ich dann auf dem Sofa mit Schmerzmittel verbracht. Gegessen habe ich seit ein paar Tagen nicht mehr sehr viel, Freitag nur einen grünen Smoothie, wo man nicht kauen muss. Jede Berührung mit dem Zahn tut Hölle-weh.

Habe heute auch mit meiner Tante gesprochen, die früher Zahnarzthelferin war und heute Heilpraktikerin. Sie meinte, der Zahn, der mir weh tut (Nr. 14) ist der Zahn, der dem Darm zugeordnet ist. Ich verstehe davon nichts, aber mit der Verdauung habe ich seit einiger Zeit Probleme. Evtl. hat der Darm  auf eine bereits bestehende Zahnproblematik reagiert.

Andere Möglichkeit: ich habe den Nerv "traumatisiert", indem ich wieder mal Bonbons zerbissen habe. Letzte Woche haben wir die Brücke (Zähne 15-18), auch rechts etwas weiter hinten glätten müssen, weil ein bisschen Keramik abgesprungen war (ich bin ein chronischer Bonbon-Zerbeißer!). Mal schauen, wichtig ist zunächst, dass die Schmerzen aufhören!

25.07.2015, Samstag: heute bekam ich eine Wurzelbehandlung, die Krone wurde aufgebohrt und es stellte sich heraus, dass die Nerven bereits beide abgestorben sind. Nekrotisches Gewebe wurde entfernt und Cortison in die Wurzelkanäle eingebraucht, um die bestehende Entzündung zu mildern. Nachdem die Spritze nicht mehr gewirkt hat, nur noch ein leichtes Stechen an einer bestimmten Stelle wenn ich zubeiße. Ich bin sehr froh! Nächster Termin: 3.8.

Fortsetzung folgt

Mittwoch, 8. Juli 2015

Heißes Wetter

Ich habe die heißen Tage bis 37°C sehr gut durchgestanden. Natürlich habe ich auch geschwitzt, aber es ging mir so gut, dass ich sogar in der Mittagspause in der Arbeit in der Mittagszeit spazieren gegangen bin.

Aber dann der Wetterumschwung. In ziemlich kurzer Zeit kam ein starkes Gewitter auf und die Regentropfen wirbelten wild durcheinander. Das ganze dauerte aber nicht wirklich lang.

Aber genau das ist das Schlimme: der Umschwung. Da fängt die Welt an, sich zu drehen, der Magen rebelliert, mir ist so übel, das ich mich von der Toilette nicht weit emtferne (auch deshalb, weil ich bei Migräne Probleme mit der Verdauung bekomme ;-) ).

So ein Umschwung ist eine große Belastung für den Körper - und vor allem für meinen, der von Basilarismigräneanfällen monatlich je nach Wetterlage mindestens 10x - heimgesucht wird.


Sonntag, 21. Juni 2015

Geschafft: Mein erster Halbmarathon


Geschafft: Mein erster Halbmarathon bei einer Veranstaltung: Metropolmarathon Fürth 2015. Meine absolute Bestzeit: 2:33 Stunden. Das ist eine Geschwindigkeit von 8,2 k/h und eine Pace von 7:19 (1411 kcal ;-) ) .

Es war kühl mit hoher Luftfeuchtigkeit und auch ein paar Tropfen Regen fielen.

Es war sehr aufregend. Ich habe mir wieder jemanden ausgeguckt, an den ich mich dranhängen konnte. Thomas mit einer neoorangenen Short und gleichfarbigem Shirt. Hinten auf dem Shirt stand:"Greuter Fürth - 39 - Iceman". Bis KM 18 hatte ich ihn immer im Blick, einmal überholte ich ihn sogar einmal für kurze Zeit. Wir unterhielten uns danach noch ein bisschen.  Er kommt aus Nürnberg ;-)

Allerdings habe ich während des Lauf auch leichten bis mäßigen Schwindel verspürt, da ich aber keine sonstigen Probleme hatte, dachte ich, es kann nur eine Migräne sein - deshalb habe ich mir gedacht, ich laufe, so lange ich es einigermaßen schaffe, ansonsten waren ja an jeder Verpflegungsstelle (und da gab es sehr viele) Sanitäter oder Feuerwehr. Also lief ich weiter und habe es auch wirklich geschafft. (Zuhause angekommen, bekam ich Nachmittags dann tatsächlich eine heftige Migräne ;-).)

Hier der Laufbericht.





Mittwoch, 6. Mai 2015

Mein nächstes Ziel: Halbmarathon

Ich habe mich für den Halbmarathon am 21.06.2015 beim Metropolmarathon in Fürth angemeldet. Ich möchte endlich meinen ersten Halbmarathon laufen. Beim Metropolmarathon ist der Start um 9:30 Uhr und Zielschluss auch für den Halbmarathon um 15:00 Uhr.

Also wenn ich es nicht schaffe, in 5 1/2 Stunden ins Ziel zu kommen, dann weiß ich auch nicht weiter ;-).

Mehr Infos gibt es hier: http://www.metropolmarathon.de/.

Montag, 2. März 2015

Von Lärchen und Eulen

"Nachteulen" beschreibt sie schön: die Menschen, die Nachts aktiv sind und tagsüber müde. Lärchen hingegen springen früh aus dem Bett und werden Abends schneller müde.

Genauso, wie es Sinn macht, dass 20% der Menschheit (und auch der Tiere) hochsensibel sind, genau so macht es für die Natur Sinn, Tag- und Nachtmenschen zu haben: die Sippe muss  nicht nur am Tag bewacht werden, sondern vor allem in der Nacht, wenn die meisten Sippenmitglieder schlafen.

Diese innere Uhr wird von vielen Proteinen reguliert, die von verschiedenen Genen in der DNA geschaffen werden.

Was unterscheidet nun die einzelnen Spezies? Hier ein paar  Merkmale (die bei jedem mehr oder weniger ausgeprägt sind)

Tagmenschen:
  - Vorteile:
  • sind überwiegend die besseren Studenten
  • haben meistens bessere soziale und gesellschaftliche Merkmale (wie z. B. Eigeninitiative, Optimismus, sind weniger anfällig für Depressionen oder Süchte)
  - Nachteil:
  • sie sind früh energiegeladen, verlieren diese Energie aber relativ schnell 

Nachtmenschen:
  -Nachteile:
  •  haben täglich einen "social jetlag" wenn sie früh aufstehen müssen
  • haben weniger weiße Gehirnsubstanz, die nötig ist, damit die Neuronen kommunizieren können (weniger Nervenbahnen können die Wohlfühlhormone Serotonin und Dopamin nicht so effizient weiterleiten), deshalb vermehrt Depressionen
  - Vorteile:
  • sind überwiegend kreativer
  • haben höhere kognitive Fähigkeiten (dazu zählen: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Probleme lösen, Planen, Orientieren)
  • ein höherer Cortisolspiegel bereitet den Körper auf unmittelbare Gefahren vor und das führt zu höherer Risikobereitschaft (kann zu finanziellem Vorteil sein)
Reaktionstests mit Tag-/Nachtmenschen führten zu dem Ergebnis, dass beide Spezies gleiche Reaktionen zeigten, nach 10 Stunden Wachsein haben aber die Nachtmenschen die Nase vorne.

Übrigens. durch Hormonwandel tendieren viele Jugendliche dazu, nachtaktiv zu sein, wenn sie erwachsen werden haben aber die genetischen Vorgaben wieder das Sagen.

Quelle: www.asapscience.com



Und ich? Ich gehöre seit je her zu den typischen "Nachteulen".

Sonntag, 1. März 2015

My 30 day challenge März 2015

 Thema März 2015:

Jeden Tag nur vegan essen.

Nachdem ich mich jetzt über vegetarisch und vegan ein bisschen informiert habe, habe ich beschlossen ein 30-Day-Challenge daraus zu machen und 30 Tage lang (bzw. einen Monat) nur vegan zu essen.

Mein Helfer soll das Einsteigerbuch von Rüdiger Dahlke: "Vegan für Einsteiger: In 4 Wochen zu einem gesunden, nachhaltigen Leben" sein.

Hintergrund ist nicht nur die Gesundheit, sondern die Art und Weise, wie mit "Nutztieren" umgegangen wird. Ich liebe Tiere und glaube, dass sie ebensolche Gefühle haben wie wir. 

Update: Ich habe das durchgehalten und bin jetzt auf dem besten Wege, ein "Vollveganer" zu werden. Meine Restbestände an Kosmetika werde ich noch verwenden, denn die Tiere sollen nicht für die "Müllkippe" gestorben sein. Danach werde ich mich auch hier informieren und vegane Produkte kaufen.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Grundrezept Vegane Cup Cakes

Grundrezept Vegane Cup Cakes
  • 190 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Stärke
  • 120 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100 ml Öl (z. B. Bio-Rapsöl)
  • 150 ml Pflanzenmilch (Soja-, Reis-, Mandel-, Dinkel oder Hafermilch)
  • evtl. abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone oder Bio-Orange
Mehl, Backpulver, Stärke, Zucker und Vanillezucker mit einem Schneebesen verrühren.

Öl und Pflanzenmilch dazu geben und mit dem Schneebesen nur solange verrühren, bis alle Zutaten verbunden sind.

Den Teig gleichmäßig auf 12 Förmchen verteilen.
20-25 Minuten im Ofen oder Cup Cake Maker backen. 

5 bis 10 Minuten auskühlen lassen. Danach aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen.

Freitag, 13. Februar 2015

Freitag der 13.

Triskaidekaphobie nennt man die Angst vor Freitag dem 13. Warum haben so viele Menschen Angst vor diesem Tag?

 Die 13 zerstört die 12er Ordnung, die Hamonie und Vollkommenheit ausstrahlt (12 Monate, 12 Apostel, 12 Stunden Tages-/Nachtlänge). Die 13 ist eine Primzahl und nur durch sich selbst teilbar - den Menschen sehr suspekt. Früher wurde die 13 "Dutzend des Teufels" genannt.

Für die Christen ist Freitag ein schwarzer Tag, der Tag an dem Jesus gekreuzigt wurde (Karfreitag). Am Tag vor der Kreuzigung waren 13 Personen beim Abendmal (Judas der Verräter als 13.). Freitage wurden als Fastentage den Christen auferlegt, an dem kein Fleisch gegessen werden durfte (kenne ich auch noch aus meiner Kindheit ;-( ).

Viele Hotels und Schiffe vermeiden ein 13. Stockwerk und wenn in einem Restaurant 13 Gäste erwartet werden, wird oft ein zusätzliches Gedeck aufgelegt.

Kurios: Arnold Schönberg war für seine Zwölftonmusik bekannt, seine Kompositionen durften nicht aus 13 Buchstaben bestehen. Geboren wurde er an einem 13. Er starb am Freitag, dem 13 Juli 1951. An diesem Tag hatte er Angst vor dem Tod und blieb im Bett. Er war 75 Jahre alt, die Zwischensumme 7+5 ergab die Zahl 13, das nahm er als Todesohmen. Und 13 Minuten vor Mitternacht an genau diesem Tag hörte sein Herz auf zu schlagen (erster Herzinfarkt 1946).

Goethe blieb an Freitag dem 13. vorsichtshalber im Bett, Otto von Bismark unterzeichnete an solchen Tagen niemals Verträge und Franklin Roosevelt verreiste niemals an 13. und weigerte sich an einem Tisch mit 13 Personen zu sitzen.

In anderen Ländern: Griechenlands Unglückstag ist Dienstag der 13., in Italien Freitag der 17. China meidet die Zahl 4 (klingt ähnlich dem Wort "Tod"), dort, ebenso wie in Mexiko, ist 13 eine Glückszahl (ebenso früher im Römischen Reich).



ICH bin nicht abergläubig, das bringt Unglück! ;-)

Freitag, 6. Februar 2015

Vegetarisch / Vegan?

Ich esse seit vielen Jahren nur sehr wenig Fleisch, ab und zu mal ein Würstchen. Selbst kochen/braten mag ich Fleisch eh nicht, aber mal "3 in a Weckla" oder mal eine Currywurst am Stand in der Innenstadt - das hat mir doch immer gut geschmeckt. Oder mal ein Leberkäse mit Spiegelei oder der gute Sauerbraten von meiner Mutter. Auch wenn mal Fleischeinlage in einem Fertiggericht war, war das in Ordnung.

Aber ich hatte oft auch ein schlechtes Gewissen dabei. Wenn ich im Supermarkt an der Fleischtheke oder dem Kühlregal vorbei gehe, dann sehe ich die Bilder von Schweinen in Pferchen, die sich nicht bewegen können, deformierte Beine haben, Hühner, die kopfüber aus ihren Käfigen hängen, Kücken, die geschreddert werden usw.

Ich möchte gerne vegetarisch essen, evtl. sogar vegan, denn ich finde es auch schrecklich, dass den Kühen ihre Kälber gleich nach der Geburt weggenommen werden. Wie würden wir Menschen das finden, wenn ihnen ihre Kinder weggenommen werden würden?

Jetzt werde ich mich genau informieren, wie man richtig vegetarisch/vegan lebt, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen. Mein BLOG Fit und Wohl soll die Ergebnisse aufnehmen (damit ich sie auch wieder finde ;-) ).

Samstag, 6. Dezember 2014

Mein Hobby: Blockflöte spielen

ziemlich genau einem Jahr habe ich beschlossen, längst verschüttete Blockflötenkenntnisse aufzufrischen.
In der Schule spielte ich ziemlich gut Sopranblockflöte und versuchte ein Vierteljahr lang Altblockflöte zu lernen. Das ist jetzt natürlich schon eine lange Zeit her.

Ich fand beim googeln nach Blockflötenunterricht gleich eine Musiklehrerin, die auch ein Blockflötenensemble leitet.


Mittlerweile habe ich eine ein paar Blockflöten mit Barockgriffweise in meinem Besitz:


Sopranblockflöte Moeck Rottenburg Birnbaum Nr. 4202

Altblockflöte Mollenhauer Denner Birnbaum 5206

Tenorblockflöte Mollenhauer Denner Castello-Buchs 5422


Das Flötespielen macht mir großen Spaß. Ich habe 2 Mal monatlich je eine Stunde Flötenunterricht. Anfangs habe ich die Grundlagen der Altblockflöte wiederholt und jetzt spiele ich auch schon bei Auftritten in Kirchen mit meinen drei Flöten mit.

Das spontane Abspielen vom Blatt gelingt noch nicht so gut aber wenn ich mir dann zuhause die Stücke vornehme, klappt es beim nächsten Mal schon sehr gut. Meine bevorzugte Methode zuhause zu üben ist, mir die Stimmen, die ich nicht im Ensemble spiele, als mp3-file mit dem Handy aufzunehmen und dann meine Stimme dazuzuspielen.

Freitag, 26. September 2014

Basilarismigräne

Kaum einer kennt sie, oft nicht einmal die Fachärzte für Migräne: die Basilarismigräne.

Im Vordergrund steht hier nicht so sehr der Kofschmerz, sondern mehr Schwindel, Sprach- und Sehstörungen, Lähmungen, Bewusstseinsveränderungen bis hin zur Bewußtlosigkeit, starke Müdigkeit, Todesangst und noch verschiedene andere sehr unangenehme Symptome.

Ich leide seit meiner Kindheit darunter. Natürlich wussten die Landärzte damals noch gar nichts von dieser Krankheit und so wurde ich als "schwierig" und auch als "faul" eingestuft (ich hatte das "Du-willst-doch-nur-nicht-in-die-Schule-Syndrom"). Nur die Tatsache, dass ich oft vom Lehrer nach Hause geschickt wurde, weil ich "leichenblass" war und auch schon mal in den Beinen einknickte, nahm man kurz mal zur Kenntnis.

Bei der Basilarismigräne handelt es sich möglicherweise um eine Durchblutungsstörunge im Bereich der Basilarisarterien, also am Gehirnstamm (dies ist die Vermutung der Ärzte, die sich mit dieser Krankheit beschäftigen, gesichert ist dies aber bis heute nicht).

Die Symptome können ähnlich die eines Schlaganfalls sein, ein schwerer Basilarismigräneanfall kann auch (zwar in seltenen Fällen) zu einem Schlaganfall führen. Deshalb ist es schwierig vor allem bei älteren Menschen, eine Abgrenzung zwischen Basilarismigräneanfall und Schlaganfall zu treffen.

Wikipedia beschreibt die Basilarismigräne so:
"Charakteristische Symptome sind Sprachstörungen, Schwindel, Tinnitus, Hörminderung, Doppelbilder, Sehstörungen gleichzeitig sowohl im temporalen als auch im nasalen Gesichtsfeld beider Augen, Ataxie, Bewusstseinsstörung oder gleichzeitige beidseitige Parästhesien. In Einzelfällen kommt es zu einem locked-in-Syndrom: vollständige Bewegungslosigkeit bei wachem Bewusstsein für die Dauer von 2 bis 30 Minuten, gelegentlich sind noch vertikale Augenbewegungen möglich (Bickerstaff-Syndrom). Sowohl die Aurasymptome als auch der Migränekopfschmerz werden meist beidseitig wahrgenommen".

Wer mehr über diese Art der Migräne wissen möchte, ich habe meine Migränesymptome auf meiner homepage zusammengestellt: Meine Basilarismigräne. Sehr schön ist sie auch hier beschrieben (auch wenn ich solche Seite normalerweise nicht mag, aber das ist die einzige Seite, in der die Basilarismigräne wirklich richtig und ausführlich dargestellt wird).

Gestern hatte ich wieder einen dieser schlimmen Anfälle bei dem ich ein paar Stunden völlig weggetreten war. Nach ein paar Stunden, als ich wieder einigermaßen klar war,  war die Realität verschoben und alles wirkte sehr unreal, abgesehen von den Kopfschmerzen, die waren heftig. Erst heute habe ich wieder das Gefühl, dass alles wieder einigermaßen normal ist.

Diese Migränetage sind Tage, die ich ganz schnell vergessen möchte. Leider passieren sie immer häufiger in letzter Zeit und natürlich nimmt somit auch die Akzeptanz meiner Umwelt immer mehr ab, vor allem auch bei meinem Arbeitgeber. Kein Wunder, kennen sich doch sogar die meisten Fachärzte mit dieser seltenen aber schweren Form von Migräne nicht wirklich aus, wie sollen die Mitmenschen, KollgInnen und Chefs das dann verstehen und Verständnis haben? Manchmal möchte ich einfach in einem schlimmen Migräneanfall die Augen schließen und nicht mehr öffnen müssen!

Dienstag, 16. September 2014

Sonntag, 14. September 2014

Der Baum der einsam war

Hinter einem Haus, ebenerdig mit dessen Kellerausgang, standen zwei dicke, hohe, alte Eichen nebeneinander. Sie ragten weit über den Dachgiebel des zweistöckigen Einfamilienhauses hinaus und spendeten den Menschen Schatten und Trost und den Tieren Futter. Sie gehörten einfach hier her.
Eines Tages veränderte sich alles. Ein dicker Ast einer der Eichen hätte fast das Dach des Hauses eingedrückt. Deshalb wurde gleich der ganze Baum gefällt. Jetzt war die zweite Eiche sehr einsam und traurig. Sie stand ganz verloren, die Schatten die sie warf waren unvollständig. Und der Trost den Menschen hier gefunden hatten, stellte sich bei diesen auch nicht mehr ein, deshalb kamen sie auch nicht mehr hierher.

Da beschloss der Baum, auf Wanderschaft zu gehen und sich einen neuen Gefährten zu suchen. Er knarrte ganz schön, wenn er sich bewegte und wegen seiner Größe musste er das auch ganz langsam tun, um kein Übergewicht zu bekommen. Seine Krone bewegte sich bei jedem Schritt hin und her. Aber voller Hoffnung schob er sich weiter, der untergehenden Sonne entgegegen.

Der knorrige Eichenbaum traf auf Erlen und Birken, auf Tannen und Fichten, ganze Wälder waren voll mit Nadelbäumen, aber er traf keinen seiner Art und nirgends fühlte er sich so richtig wohl.
Und wieder war der Baum sehr traurig und fühlte sich einsamer denn je. Er änderte seine Richtung und kam zu einer großen Stadt. Da der Verkehr dort sehr stark war, konnte er sich nur ganz langsam vorwärts bewegen und so hatte er Zeit, sich genauer umzusehen. Er sah Menschen, die vorüberhasteten, keiner hatte Zeit und auch sie sahen irgendwie traurig und einsam aus.

Die Eiche kam zu einem kleinen Park. Hier gab es Büsche, Wiesen und viele verschiedene Bäume, die den Menschen Schatten spendeten, ihnen Trost gaben und den Tieren Futter und sie beschloss, hier zu bleiben, denn das gefiel ihr sehr. Die Vielfalt war hier äußerst reizvoll. Die Eiche hatte zwar keinen Artgenossen gefunden, aber zusammen mit den anderen Bäumen erfüllte sie wieder sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben - und sie fühlte sich nicht mehr allein!

© Petra Schuster

Freitag, 22. August 2014

George - mein innerer Schweinehund

Wer kennt ihn nicht? Der innere Schweinehund begleitet jeden, ob Mensch ob Tier. Beim Menschen scheint er sich ganz besonders wohl zu fühlen. Menschen können ihn besonders schwer im Zaum halten. Das kommt vermutlich daher, dass sich viele des Schweinehunds nicht bewusst sind.
Er sitzt verborgen ganz tief im Innern und fühlt sich dort ganz besonders wohl. Ganz besonders gefällt ihm, wenn er seinen Menschen in seinem Sinne manipulieren kann. Aber was ist sein Sinn?
Eigentlich ist er nicht bösartig oder faul. Er will uns nicht zum Nichtstun verleiten. Er will im Gegenteil eigentlich nur unser Bestes! Das glauben Sie nicht?
Mein Schweinehund heißt George. Ich habe ihn so genannt, weil er irgendeinen Namen brauchte - und George war der erste Name, der mir einfiel. Nun, jetzt heißt er eben George.

George macht sich ganz besonders häufig bemerkbar, wenn ich mir etwas vornehme, das ich regelmäßig machen muss. Zum Beispiel früh aufstehen. Das muss ich machen, da ich ja mein Geld in einem Job verdienen muss, der verlangt, um eine bestimmte Uhrzeit auf der Matte zu stehen. Um 6:00 Uhr läutet der Wecker, George sagt: "ich bin müde, ich drehe mich nochmal um". Und ich drehe mich nochmal um, bzw. noch mehrmals und schlafe noch ein paar Mal ein. Warum macht George das? Warum möchte er nicht, dass ich aufstehe? Weil ich tatsächlich sehr müde bin! Und das kommt daher, dass mein Rhythmus der einer Nachteule ist. Es fällt mir sehr schwer, ins Bett zu gehen, weil ich Nachts geistig extrem wach bin und das die einzige Zeit des Tages ist, in der ich mich so richtig wohl fühle. Und bei Nachteulen ist es so, dass sie den besten und erholsamsten Schlaf in den Morgenstunden bis zur Mittagszeit haben. Somit ist George derjenige, der dafür sorgen möchte, dass ich meinen natürlichen Rhythmus einhalten soll, dass ich mich wohl fühle, indem ich die Nachtstunden für geistige Höchstleistungen ausnütze und viel gesunden Schlaf in den Vormittagsstunden bekomme.
Und warum will George nicht, dass ich z. B. regelmäßig einmal die Woche meine Wohnung putze und staubsauge? Weil mir immer der Rücken hinterher sehr weh tut und meine Hausstauballergie mir dann Nieß-/ und Husten- manchmal sosgar Asthmaanfälle beschert. George möchte, dass ich gesund bin und vor allem schmerzfrei. Somit will George eigentlich wirklich nur mein Bestes.
Und woher soll George wissen, dass man Tätigkeiten ausführen muss, die einem nicht wirklich gut tun? Man muss seinen inneren Schweinehund mit ins Boot nehmen und ihn davon überzeugen, dass nicht alles so gehen kann, wie es am Besten für uns ist. Man muss es ihm erklären und dann zusammen mit ihm eine Lösung finden, die akzeptabel ist, sowohl für den Menschen, als auch für ihn. Gemeinsam können wir viel mehr erreichen!

Donnerstag, 14. August 2014

Morgengrauen

"Wer spät zu Bett geht und früh raus muss, weiß, woher das Wort 'Morgengrauen' kommt."

[Robert Lembke]

Dienstag, 29. Juli 2014

Persönlichkeiten über Nürnberg

"Zu Nürnberg haben wir gefrühstückt – eine häßliche Stadt"

[Wolfgang Amadeus Mozart 1790] 

{Zu dieser Zeit war Nürnberg nach dem 30-jährigen Krieg immer noch sehr geschwächt.}



"... Nürnberg ist die schönste Stadt, die ich je gesehen habe, sie ist in ihrer Ganzheit ein wahrhaftiges Kunstwerk. Die Zierlichkeit, Heiterkeit und Reinheit dieser mannigfaltigsten Schönheitslinien füllte mich mit den wohltuendsten Empfindungen." 

[Adalbert Stifter 1865] 


Donnerstag, 24. Juli 2014

Loslassen

"Manche Leute glauben, Durchhalten mache uns stark, doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen."

[Hermann Hesse]

Samstag, 19. Juli 2014

Challenge Women 2014

Am 19. Juli 2014 um 11:00 Uhr bei ziemlich großer Hitze gings los: 5 KM beim Callenge Women in Roth. Es ging durch den Wald, aber auch viele Steigerungen waren zu meistern.

Im Ziel hatte ich 40:47 auf der Uhr. Das war für mich ziemlich gut, da ich die letzten Wochen nicht viel trainieren konnte (wegen anhaltender Kniebeschwerden).








Nach dem Lauf ein kühles alkoholfreies Bier!

So seh'n Sieger aus: jeder, der läuft ist ein Sieger, egal wie lange, wie weit und wie schnell er/sie läuft!

Hier die Daten.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Zehenschuhe 2014

Meine neuen Zehenschuhe von Vibram FiveFingers 2014.



Links oben: Vibram Spyridon MR 2014 (Joggen)
Rechts oben: Vibram VIB 2014 (für warme Tage)

Links: Vibram Bikila EVO 2014 (Joggen, Alltags für kältere Tage)

Ich liebe meine FiveFingers immer noch!


Sonntag, 29. Juni 2014

Klöppelhausaufgabe

Meine erste "Hausaufgabe" ist fertig. Geklöppelt mit Leinenschlag (das grüne Garn) und mit Ganzschlag (die Ränder).

Samstag, 28. Juni 2014

Klöppeln - 2. Unterrichtsstunde

Heute war ich das zweite Mal beim Klöppelnlernen. Galina Tihonova, Vorsitzende des Fränkischen Klöppelverbandes gibt mir Stunden, heute das zweite Mal.

Klöppeln ist sehr interessant und entspannend. Man kann es gut beim Fernsehschauen machen.





Samstag, 21. Juni 2014

Samstag, 31. Mai 2014

Einstein über Vorurteile

 "Es ist schwieriger, ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom."

[Albert Einstein]

Freitag, 29. November 2013

Heisenbergsche Unschärferelation

"Heisenberg hat festgestellt, dass der Akt des Beobachtens das Beobachtete beeinflusst. Wenn man sich etwas ansieht, verändert man es. Z. B. ein Elektron, wisst ihr, man kann es eigentlich nicht messen, ohne es dabei ganz leicht zu berühren. Jeder physische Akt des Beobachtens erfordert den Einsatz irgend einer Form von Energie wie etwa Licht - und damit veränderst du den Zustand des Elektrons, die Bahn, die es nimmt."

[Professor Charles Ebbes in Folge 2/13 2005 von "Numb3rs" zu seinem Bruder Don Ebbes und den Mitarbeitern des FBI]

Sonntag, 10. November 2013

Staffellauf beim TÜV Rheinland Indoor Marathon

Normalerweise organisiere ich beim TÜV Rheinland Indoor Marathon die Teilnehmerliste und kümmere mich darum, dass alles mit den Anmeldungen und der Ausgabe der Startnummern klappt. Aber dieses Jahr bin ich zusätzlich in der Staffel "Team TÜV Rheinland" mitgelaufen. Zwar "nur" 4 Runden, aber da ich von 8:00 bis 10:15 Uhr den Stress im Starterbüro hatte, wollte ich nicht übertreiben. Schließlich wollte ich hinterher noch bei "Ritmo Candela" mit meinem afrikanischen Juju-Nuss Musikinstrument mitmachen.

Ich bin als zweite von acht Läufern gestartet. Und ich war richtig schnell, die erste Runde (767 Meter mit 22 Treppen runter und wieder rauf) habe ich mit 5:10 Minuten geschafft. Die 3 anderen Runden mit durchschnittlich 5:50 Minuten. Insgesamt wurden wir 6. von 22 Staffeln.

Es war wieder ein toller Tag!

Meinen Laufbericht findet ihr hier.

Sonntag, 18. August 2013

Finishline-Herbstlauf

Am 18.08.2013 9:15 Uhr gings los: 10 KM beim Finishline-Herbstlauf. Das Drumherum, das ich bei einer Laufveranstaltung so liebe gab es hier nicht. Aber als der Startschuss fiel, ging es hinein in die Einsamkeit des Lorenzer Reichswaldes.

Es war unheimlich schön hier bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 24°C allein für mich hinzutraben. Mein Körper flog nur so dahin. Ich rechnete mir während des Lauf aus, dass ich meine Bestzeit knacken und unter 1:10 ins Ziel kommen könnte.

Am Ende finishte ich mit 1:06:59. Es hat großen Spaß gemacht.

Hier der Laufbericht.

Samstag, 10. August 2013

HM-Distanz gelaufen

Heute bin ich erstmals die Halbmarathon-Distanz gelaufen.

Eigentlich wollte ich ja "nur" ca. 4 KM an der Pegnitz entlang laufen und dann den letzten Kilometer barfuß wieder nach Hause, aber dann war ich plötzlich in Fürth und schließlich dachte ich mir, ich sollte mal einen langen Lauf machen, um auszutesten, ob es schon Sinn macht, mich schon dieses Jahr beim Nürnberger Stadtlauf für den Halbmarathon anzumelden.

Und die Strecke ist ja auch zauberhaft: An der Pegnitz entlang Richtung Fürth (Freizeitgebiet) bis zu den Stadtwiesen (ruhigere Gegend), diese Stadtwiesen umrunden und wieder zurück, dann weiter durch die sehr belebte Innenstadt, über den Hauptmarkt, dann über die Insel Schütt hinaus wieder in ein belebtes Freizeitgebiet, die Wöhrder Wiese. Weiter zum Wöhrder See, wo es dann wieder etwas ruhiger zum Laufen wird. Über die Eisenbahnbrücke und am nördlichen Ufer des Wöhrder Sees zurück zur Wöhrder Wiese und wieder in die Innenstadt.

Durch die unterschiedlichen Abwechslungen an dieser Strecke, kam es mir gar nicht so weit vor!

Samstag, 3. August 2013

Altstadtrallye mit den Altstadtfreunden 2013

Heute um 11:00 Uhr traf ich mich mit meiner Mutter zur diesjährigen Altstadtrallye. Start war am Schüsselersbrunnen in der Kaiserstraße in Nürnberg. Es mussten dieses Jahr, gemäß dem 40jährigen Bestehen der Altstadtfreunde 40 Orte aufgesucht und 40 Aufgaben gelöst werden, zusätzlich 3 Sonderaufgaben.

Die Strecke führte über den Augustinerhof, weiter zum Weinmarkt, durch die Weisgerbergasse, über die Füll, Albrecht-Dürer-Platz, Obere Krämergasse zum Endpunkt im Pellerhof.

Wir haben um 14:30 Uhr alle Aufgaben gelöst, es gab nur für mich einen halben Punkt Abzug, weil ich die Bibel, die auf einem Wandrelief mit dem Markuslöwen in Stein gehauen ist, als "Buch" bezeichnete, sah aber auch nicht wirklich wie die Bibel aus. Egal, meiner Mutter wurde das "Buch" trotzdem von einer anderen Prüferin der Rallye-Unterlagen anerkannt und sie bekam die vollen 56 Punkte. Trotzdem wurden wir beide wieder Altstadtgenies.

Es hat wieder großen Spaß gemacht, obwohl es ziemlich warm war, aber für mich ist so ein Wetter ja optimal. Ich freue mich schon wieder auf nächstes Jahr!